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31.März.2020, baukultur-bw.de, Staatspreis - Neue Landschaften im Neckarbogen (BUGA 2019), Heilbronn

Staatspreis in der Sparte Städtebau und Freiraum Aus der Jury-Bewertung: „Das Planungskonzept zeigt einen beispielhaften Ansatz, wie komplexe Stadträume grundlegend neu ausgerichtet werden können.“ Die Wohnprojekte der Stadtausstellung und der Neckaruferpark – links das Holzhochhaus SKAIO (Foto: Nikolai Benner)

Auf ehemaligen innerstädtischen Industrie- und Hafenflächen wurde für die BUGA 2019 im Herzen der Stadt ein großzügiger Landschaftspark mit Stadterweiterungsflächen angelegt. So konnte wertvoller Stadtraum für verschiedenste Nutzungen zurückgewonnen werden.
Vier „landschaftliche Bänder“, nach verschiedenen Themen gestaltet, überwinden vorhandene stadträumliche Zäsuren, binden das Neckarbogen-Areal an die umliegenden Stadtquartiere an und ermöglichen vielfältige Nutzungen und Aufenthaltsqualitäten. Es entstanden Landschaftsgärten, urbane Uferparks sowie ein künstlicher See und der „Floßhafen“ – als Reminiszenz an die historischen Heilbronner Häfen. Steglandschaft, Felsenufer sowie der „Erlebnisraum Neckarhabitat“ bieten verschiedene Spiel-, Sport- und Aufenthaltsangebote. Der bis zu zwölf Meter hohe Hafen-/Reliefpark, der überwiegend aus Aushubmaterial besteht, schirmt das Areal nach Westen hin ab.
Das Modellquartier Neckarbogen mit drei Wohnungsbaufeldern diente während der BUGA als „Stadtausstellung“, um zeitgemäße und innovative Bau- und Wohnformen zu präsentieren. Weitere potentielle Bauflächen wurden temporär begrünt.
Infrastrukturmaßnamen wie Hochwasser- und Lärmschutz, neue Fuß- und Radwegverbindungen sowie Retentionsflächen wurden unauffällig in die Maßnahmen integriert. 

Gewässerausbau Seen, Vorschüttungen Neckaruferpark:
Wald + Corbe GbR, Stuttgart

 


19.Februar.2020, WALD+CORBE, Hochwasserschutz an der Vicht - Erstes Projektgespräch am KIT

WALD + CORBE plant für den Wasserverband Eifel-Rur mit Sitz in Düren zwei Hochwasserrückhaltebecken an der Vicht mit Rückhaltevolumina von rd. 400.000 m³ und rd. 845.00 m³ bei Stauhöhen von 10,6 m und 14,05 m.

Die Planungen für die Auslassbauwerke werden durch wasserbauliche Modelluntersuchungen am Institut für Wasser und Gewässerentwicklung des KIT unterstützt.  Am 19.02. fand nach dem Aufbau des physikalischen Modelles im Theodor-Rehbock Wasserbaulaboratorium die erste Projektbesprechung am KIT mit den Projektbeteiligten des Wasserverbands Eifel-Rur , des IWG und der Planungsgemeinschaft Hydro-Ingenieure, WALD + CORBE und Hydrotec statt.


06.Februar.2020, Schwarzwälder Bote, Rottweil - Schutzanlage besteht den Testlauf

von Anja Schmidt

Rottweil-Neufra. Die erweiterte Hochwasserschutzanlage in Neufra hat den Testlauf bestanden. Nachdem am Montag zu wenig Wasser eingestaut werden konnte, übertraf die Wassermenge am Dienstagvormittag die erhofften 160 000 Kubikmeter um 40 000 Kubikmeter. Mithin, optimale Bedingungen für den Testlauf, sagte Stefan Rapp vom begleitenden Planungsbüro WALD+CORBE.

Kurz nach neun Uhr begann der Ablass durch den Damm. Bei einem tatsächlichen Hochwasser soll das Wasser mit zehn Kubikmeter pro Sekunde abgelassen werden können, ohne dass in Neufra die Keller überlaufen. In der Simulation tastete sich Markus Müller von der ENRW an diesen Wert heran. Bei sechs Kubikmeter pro Sekunde wurde aus dem Bächlein ein treibender Fluss.

Die erste Messstation, eine Brücke, befindet sich etwa 100 Meter vom Damm entfernt. Sie habe nur eine Funktion, nämlich die Abflussgeschwindigkeit zu verifizieren, sagte Rapp. Mithin diene sie dem Abgleich zwischen dem von Müller eingestellten Wert und der tatsächlich ankommenden Wassermenge. Während es in der früheren Anlage zu Differenzen gekommen sei, passe in der neuen alles, bestätigt Rapp. Auch als Müller gegen 13.30 Uhr die Zufuhr vorsichtig auf die dann entscheidenden zehn Kubikmeter pro Sekunde erhöhte.

Allein das Tosbecken direkt hinter dem Damm machte seinem Namen Ehre. Danach floss das Wasser zwar in hoher Geschwindigkeit, aber in ruhigen Bahnen zur Ortsmitte. Dort erklomm es weder die neuen Hochwassermauern, noch staute es sich an sich an den Brücken. Eine Hochwassergefährdung war zu keinem Zeitpunkt gegeben.

Bei einer tatsächlichen Hochwassersituation würden die Ortsmitte aber nicht nur die kontrolliert eingelassenen zehn Kubikmeter pro Sekunde erreichen. Weitere Faktoren würden den Einfluss auf etwa zwei Kubikmeter pro Sekunde erhöhen.


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