Erschließung Neubaugebiet "Schlossacker" in Kappelrodeck

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Projekt: Erschließung Neubaugebiet "Schlossacker" in Kappelrodeck
Bearbeitungszeitraum: 2007-2015
Auftraggeber: KBB KommunalBeratung & Baulanderschließung GmbH
Leistungsbereiche: Verkehr und Straßenbau, Siedlungswasserwirtschaft
Unsere Leistungen: Straßenbau, Kanalisation, Wasserversorgung, Entwurfsplanung, Ausführungsplanung, Genehmigungsplanung
Gesamtbauvolumen: ca. 1,7 Mio. EUR
Land: Baden-Württemberg


Die Gemeinde Kappelrodeck beabsichtigt die Erschließung des Neubaugebietes „Schlossacker“ am südwestlichen Ortsrand von Kappelrodeck. Das Erschließungsgebiet mit einer Größe von ca. 11,4 ha ist derzeit überwiegend unbebautes Grünland und wird landwirtschaftlich genutzt.

Die Entwässerung des Gebietes soll im Trennsystem mit partieller Regenrückhaltung erfolgen.

Die Gemeinde hat der KommunalBeratung & Baulanderschließung GmbH (KBB) die Erschließungsmaßnahme übertragen. Das Ingenieurbüro Wald + Corbe wurde von der KBB GmbH beauftragt, die Erschließungsplanung auszuarbeiten. Dazu zählt die Entwässerungskonzeption mit Rückhaltemöglichkeiten, die Straßenplanung sowie die Planung der nötigen Versorgungsleitungen.

In einer Voruntersuchung wurden die Grundzüge für das Entwässerungskonzept im Trennsystem erarbeitet. Die Vorbemessung der Regenwasserkanäle erfolgte mit dem Zeitbeiwertverfahren mit einer einjährlichen Bemessungshäufigkeit.

Auf dieser Grundlage wurde das Entwässerungssystem entwickelt und hydrodynamisch-numerisch nachgewiesen.

Im westlichen und nördlichen Immissionsschutzstreifen wurden zusätzlich Regenrückhaltebecken zur Drosselung eines großen Teils des Niederschlagsabflusses geplant.

Als Vorfluter für die Regenwasserableitung dient im wesentlichen der Fautenbach, der im Süden des Erschließungsgebietes verläuft und an den der größte Flächenanteil des neuen Erschließungsgebietes über zwei Einleitungspunkte angeschlossen werden soll. Weiterhin sind zwei Gräben zur Regenwasserableitung in den Fautenbach sowie in die Acher geplant.

Die Gewährleistung der Leistungsfähigkeit bzw. der hydraulische Nachweis der Vorfluter war standardmäßig ebenfalls Bestandteil der Entwässerungskonzeption.

 
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