Kombilösung Karlsruhe - Vorabmaßnahme Kanalbau Mühlburger Tor

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Projekt: Kombilösung Karlsruhe - Vorabmaßnahme Kanalbau Mühlburger Tor
Bearbeitungszeitraum: 2013 -2014
Auftraggeber: Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH
Leistungsbereiche: Siedlungswasserwirtschaft, Verkehr und Straßenbau
Unsere Leistungen: Abwasserableitung, Straßenbau, Bauüberwachung
Gesamtbauvolumen: ca. 3 Mio. €
Land: Deutschland/Baden-Württemberg


Die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH plant das Verkehrsprojekt Kombilösung Karlsruhe mit den beiden Teilprojekten "Stadtbahntunnel Kaiserstraße mit Südabzweig Ettlinger Straße" und "Straßenbahn in der Kriegsstraße mit Straßentunnel".
Das Teilprojekt Stadtbahntunnel hat eine Gesamtlänge von ca. 4,6 km, wovon ca. 3,9 km in einem Tunnel geführt werden. Insgesamt sind sieben unterirdische Haltestellen geplant. Die Einfahrrampe im Westbereich des geplanten Tunnels soll im Bereich des Mühlburger Tors entstehen.
Zur Realisierung der Einfahrrampe am Mühlburger Tor sind weitreichende Umbaumaßnahmen an den bestehenden unterirdischen Ver- und Entsorgungsleitungen erforderlich.
Das Bauvorhaben "Vorabmaßnahme Kanalbau Mühlburger Tor" sieht hierzu eine Neuverlegung einer Mischwasserhaltung DN 1000 aus Stahlbeton vor. Der geplante Kanal liegt in der Kaiserallee zwischen Kaiserplatz bis ca. 50 m östlich der Einmündung der Südlichen Hildapromenade. Der geplante Kanal schließt im Osten und Westen mit neuen Ortbetonschachtbauwerken an den Bestand an. Die Länge dieses Abschnittes beträgt ca. 150 m (Ost-West-Richtung). Die Herstellung des Kanals erfolgt im gesteuerten Rohrvortrieb geradlinig zwischen der Startbaugrube im Westen und der Zielbaugrube im Osten am Kaiserplatz. Die Herstellung des neuen Mischwasserkanals im Vortriebsverfahren begründet sich durch die große Tiefenlage des Kanals, die Lage im Grundwasser und vor allem durch die Lage im stark frequentierten Kreuzungsbereich der Reinhold-Frank-Straße und Kaiserallee.

Technische Details

Im Detail beinhaltet die Baumaßnahme folgende Arbeiten:
  • Rückbau bestehender Leitungen und Schächte, bzw. Verdämmen bestehender Entwässerungsanlagen
  • Herstellung einer Haltung DN 1000 SB in geschlossener Bauweise (ca. 150 m)
  • Herstellung einer Haltung DN 300 SB in offener Bauweise (ca. 60 m)
  • Herstellung einer Huckepackleitung DA 315 PP in offener Bauweise (ca. 46 m)
  • Grundwasserdichte Baugrubenumschließung mit Spundwand-Verbau und DSV-Sohle
  • Herstellung von neuen Anschlussschächten
  • Aufbruch von Straßen und Wegen und anschließende Wiederherstellung
  • Verkehrssicherung 
 
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